Vom Annehmen und Ändern

Vom Annehmen und Ändern

Oder: Ich will keinen Terror in meinem Kopf!

Was die letzten Tage und Wochen um uns herum geschieht macht mich unglaublich traurig!

Terror, Tod und Hass, soweit meine Augen und Ohren reichen.

Was nicht annähernd in dieses Schema passt, wird passend gemacht und auch unter der Überschrift verkauft. Es ist furchtbar, dass jeden Tag viele Menschen unnötigen Idealen zum Opfer fallen…hier und überall auf der Welt – keine Frage!

Aber diese reißerischen Nachrichten machen mich traurig und sie machen mir Angst. Wir bekommen doch alle irgendwie Angst. Angst vor Fremden, Angst vor großen Menschenansammlungen, Angst vor unserem eigenen Urlaub, Angst, Angst, Angst…. Das will ich nicht mehr. Ich weiß, dass ich mir meine Welt selbst gestalte und dass ich die Gedanken und Gefühle, die ich denke und fühle, anziehe und verstärkt leben werde. Und darum will ich raus aus der Spirale!

 

Mir kam heute das Gelassenheitsgebet in den Sinn:

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, 
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Genau das ist es!

Ich wünsche mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.

Wir denken oft, dass wir weniger beeinflussen können, als wir es tatsächlich können. Sehr schnell fallen wir in die Opferhaltung und denken, wir würden gelebt werden. Das stimmt so nicht. Unseren Job, unsere Kontakte, unser Einkommen, unseren Wohnort und vieles mehr können wir z.B. selbst bestimmen.

Ich kann es aber nicht beeinflussen, ob ich diejenige bin, die in einer Menge Menschen steht, wenn ein Unglück geschieht, die zur falschen Zeit auf der Autobahn fährt oder im Zug sitzt (Außer ich bleib nur zu Hause sitzen und schaue Fernsehen ;-)).

Wenn ich etwas nicht ändern kann, bringt es mir auch nichts mir Gedanken darüber zu machen, mir täglich den Kopf zu zermartern und Angst davor zu haben. Es bringt einfach NICHTS!

Vom Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann.

Ich kann jedoch ändern, wie ich mit der aktuellen Situation umgehe. Ich will keine Trauer, keine Angst und keinen Hass spüren und ich will das nicht an meine Kinder und mein Umfeld weitergeben. Ich möchte ein Glücks-Multiplikator sein und Menschen in meinem Umfeld glücklich machen, positive Energie statt Pessimismus verbreiten. Ich möchte gute Laune, Frieden und Harmonie aussenden…mit einem Lächeln auf den Lippen.

Das verlangt ein bisschen Mut, ja. Dagegen sprechen oder zumindest aufstehen und gehen, wenn wieder schlecht über den Islam, die Flüchtlinge und so weiter gesprochen wird. Nachrichten abdrehen und nicht alles lesen, auch auf die Gefahr hin dann nicht TOP informiert zu sein. Sich einsetzten, wenn Hass verbreitet und Unrecht getan wird. Frieden stiften beginnt im Kleinen und das können wir alle, jeden Tag.

Ich möchte Dinge ändern, anders sein.

Das heißt nicht, dass ich meine Augen verschließe und alles gut finden muss.

Das heißt, dass ich sehe und trotzdem bewusst Positiv bleibe, weil ich weiß, dass es besser und gesünder für mich und meine Familie ist.

Ich glaube es ist weise sich fürs Ändern zu entscheiden und auszusteigen aus dieser furchtbar negativen Spirale.

Ich hoffe, du bist dabei!

Stefanie